2022

Vadim Fishkin
The Island of the Day Before


Eröffnung:
Mittwoch, 23.11.2022, 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer:
24.11.2022–05.2.2023

Öffnungszeiten:
Mi–So, 12.00–18.00 Uhr
Fr, 12.00–20.00 Uhr


Die Ausstellung „The Island of the Day Before“  bietet erstmals in Österreich einen Überblick über das Werk des in Slowenien lebenden Künstlers Vadim Fishkin, dessen künstlerische Anfänge im Moskau der späten 1980er Jahre liegen. Fishkins spezifi-sches Interesse gilt den wissenschaftlichen und technologischen Avantgarden (Süd-)Osteuropas, der damit verbundenen Auseinandersetzung mit Begriffen wie Utopie, Kosmogenie und Aeronautik. Dabei fokussiert er auf das Allegorische und Poetische, das Spielerische und Humorvolle, das in den avantgardistischen Technologiefantasien abseits ihrer immer auch gesellschaftspolitischen Implikationen steckte.

Der Ausstellungstitel ist dem gleichnamigen Roman von Umberto Eco entlehnt. Der Autor ruft darin das Bild der Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Gegenwart auf, indem er einen Schiffbrüchigen westlich der Datumsgrenze, dem 180. Längengrad, auf „Die Insel des vorigen Tages“ blicken lässt. Fishkin interessiert sich für raum-zeitliche Widersprüche wie diese. Seine Skulpturen, (Sound-)Installationen und Licht-projektionen bleiben stets einem inneren Paradoxon verbunden, schaffen eine Verbindung zwischen technischer Machbarkeit, wissenschaftlicher Faktizität, individueller Erfahrung und Fantasie. Sie appellieren an die sinnliche Wahrnehmung physischer Gegebenheiten ebenso wie an deren metaphysische Eigenschaften, sind also gleichzeitig auf das Sichtbare wie Unsichtbare ausgerichtet.

Die in der Ausstellung gezeigten Werke stehen exemplarisch für die universalistischen und existenziellen Fragestellungen, die als Konstanten Vadim Fishkins Œuvre durchziehen – jene nach Vergänglichkeit und Verlust ebenso wie jene nach der menschlichen Sehnsucht, dem Unerklärlichen habhaft zu werden. Viele seiner künstlerischen Interventionen simulieren kosmische Vorgänge beziehungsweise naturwissenschaftliche Phänomene und versuchen individuell nicht beeinflussbare und teilweise außerhalb unserer gewohnten Anschauung liegende Vorgänge zu ergründen, sie messbar, darstellbar und schließlich beherrschbar zu machen. Andere Arbeiten beschäftigen sich mit dem Phänomen Zeit als gleichermaßen physische und demnach scheinbar objektivier- und beherrschbar gemachte Kategorie sowie mit Zeit als metaphysische Dimension im Sinne subjektiven Zeitempfindens.

„The Island of the Day Before“ kann somit als Metapher für unsere Gegenwart gelesen werden, in der sich nicht zuletzt durch die globale Echtzeit-Kommunikation in digitalen Netzwerken unser Verhältnis zu Raum und Zeit signifikant verändert hat. Wenn das Individuum in einer scheinbaren Ort- und Zeitlosigkeit zunehmend auf sich selbst zurückgeworfen ist, bleibt entweder der Wunsch, das Vergangene dem Vergessen zu entreißen oder die Flucht in eine projektive Zukunft. Wie der Roman führt uns Vadim Fishkin in seiner Ausstellung entlang unterschiedlicher Raum- und Zeitachsen in eine Welt voller Illusionen, in der das Unmögliche möglich erscheint.



Die Ausstellung wurde ermöglicht durch:
Franziska und Christian Hausmaninger, Wien, das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, die Kulturabteilung der Stadt Wien und die Kulturabteilung der Stadt Ljubljana.


Abbildungen:
Ausstellungsplakat: Grafik Hannah Sakai
"miss Christmas", 2012, Projektion, Eimer. Foto: Marcus Schneider
"Windy", 2021, Ventilator, Projektion. Foto: Marcus Schneider
"Dark Times", 2019/20, tickende Wanduhren, Farbe. Foto: Andrej Peunik 
"Prometheus Electronic", 2013, Kerze, thermoelektrischer Generator, Licht, Stoff.
"Choose Your Day", 2005, Sessel, Knöpfe, Reflektoren, Datenprojektor, Videoplayer, Audio, Ventilator, Fön.
"Streched time", 2016, Uhrzeiger, Uhrfedern. Foto: Marcus Schneider
"Sun_Stop", 2003, Video.


 


 




Viktor Hufnagl – Geometrien des Lebens

 
FRANZ JOSEFS KAI 3
Raum für zeitgenössische Kunst
 
In Zusammenarbeit mit der ÖGFA – Österreichische Gesellschaft für Architektur im Rahmen der Programmschiene "Invited to invite" 
 

Kuratorinnen: 
Elise Feiersinger, Gabriele Kaiser, Gabriele Ruff – ÖGFA
 
Ausstellungsdauer:
17. September–30.Oktober 2022
 
Öffnungszeiten:  
Mi–So, 12.00–18.00 Uhr 
Fr, 12.00–20.00 Uhr
 
 
Die Ausstellung Viktor Hufnagl – Geometrien des Lebens ist das erste Projekt der Programmschiene Invited to invite, unter der Franz Josefs Kai 3, Raum für zeitgenössische Kunst mit Institutionen aus den Nachbardisziplinen kooperiert. Die Ausstellung wurde von der ÖGFA – Österreichische Gesellschaft für Architektur anlässlich des 100. Geburtstages des Architekten Viktor Hufnagl konzipiert und organisiert. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher Katalog.
 
Viktor Hufnagl (1922–2007) war ein Wegbereiter des zeitgenössischen Schulbaus und ein typologisch erfindungsreicher Wohnbauarchitekt, der seinen Beruf als gesellschaftspolitischen Auftrag verstand. Mit einer deutlichen Affinität zu geometrischen Ordnungssystemen entwarf er Bauten, die sich am Menschen orientieren. Eine entscheidende Wende im österreichischen Schulbau stellen seine als Hallenschulen konzipierten Anlagen in Weiz (Steiermark) und Wörgl (Tirol) dar. In der Wohnhausanlage in der Wiener Gerasdorfer Straße manifestiert sich seine Idee einer Gartenstadt. Zu Hufnagls wichtigsten städtebaulichen Studien zählt sein Konzept für den Donaukanal, den er als durchgrünte Verbindung zwischen dem Wienerwald und den Praterauen vorsah.  
 
Die Ausstellung fokussiert auf exemplarische Wohn- und Schulbauten Hufnagls. Sie beleuchtet anhand bislang unveröffentlichter Materialien zentrale Aspekte und noch unbekannte Facetten seines Schaffens. Darüber hinaus fangen jüngst entstandene Fotografien des Künstlers Werner Feiersinger (*1966) den gegenwärtigen Zustand seiner Gebäude ein und verdeutlichen, wie sehr sich diese bis heute in ihrer strukturellen Prägnanz und Alltagstauglichkeit bewähren. 
 
Zur Ausstellung ist ein von Willi Schmid gestalteter Katalog bei Park Books, Zürich, erschienen. 160 Seiten, Euro 38,–, ISBN-13: 9783038603023



Begleitprogramm zur Ausstellung
(Anmeldung: www.oegfa.at bzw. office@oegfa.at)
 

Fr., 30. Sep., 17.00 Uhr 
"Wer war Viktor Hufnagl? Eine Spurensuche"
Kuratorinnenführung durch die Ausstellung mit Elise Feiersinger, Gabriele Kaiser, Gabriele Ruff 
 

Mi., 12. Okt., 17.00 Uhr
"Viktor Hufnagls Schularchitekturen im Kontext der expandierenden Bildung der 1950er und 1960er Jahre"  
Sonderführung durch die Ausstellung mit Architektin Maja Lorbek
 

So., 16. Okt., 12.00 Uhr
"Fotografie als Skulptur"
Werner Feiersinger (Künstler) und Martin Feiersinger (Architekt) im Gespräch mit Fiona Liewehr (künstlerische Leiterin, Franz Josefs Kai 3. Raum für zeitgenössische Kunst)


Fr., 21. Okt., 17.00 Uhr 
"Maßstäbliche Urbanität – Betrachtungen zur Wohnhausanlage Gerasdorfer Straße"
Sonderführung durch die Ausstellung mit Architekt Felix Siegrist


Fr., 21. Okt., 19.00 Uhr 
Podiumsdiskussion: "Schulbau ist Städtebau"
Gäste: Lorenzo De Chiffre (TU Wien, Forschungsbereich für Hochbau und Entwerfen), Ursula Schneider (POS sustainable architecture, Wien), Bernhard Steger (Abteilungsleitung Stadtteilplanung & Flächenwidmung Innen-Südwest, MA 21 A Stadt Wien)
Moderation: Elise Feiersinger, Ulrich Huhs (ÖGFA) 
 

Sa., 22. Okt., 14.00 Uhr–17.00 Uhr 
Jubiläumsvisite Gerasdorfer Straße 61, 40 Jahre Wohnqualität 
14.00 Uhr: Dialogführung Architekt Johannes Zeininger mit Gabriele Tupy, langjährige Bewohnerin 
15.30 Uhr: Walking Tour „Wohnen rund um die Gerasdorfer Straße“ mit Architektin Ursula Hofbauer 
Treffpunkt: Am Vorplatz, Gerasdorfer Straße 61, 1210 Wien 
Moderation: Gabriele Ruff, ÖGFA 
 

Fr., 28. Okt., 19.00 Uhr 
Buchbesprechung:
Easy Reader 10 – Revisited: Am Schöpfwerk. Neu bewohnt Neue städtische Wohnformen 
Gäste: Gottfried Pirhofer, Claudia Mazanek, Renate Schnee, Maria Welzig
Moderation: Gabriele Kaiser, Michael Klein (ÖGFA) 


Abbildungen:

Ausstellungsplakat: Grafik Hannah Sakai

Viktor Hufnagl, Perspektive Donaukanal, Wien, ca. 1975, Tusche auf Transparentpapier, 109 x 66 cm. © Architekturzentrum Wien, Sammlung
 
Margherita Spiluttini, Wohnhausanlage Am Schöpfwerk, Wien, S/W-Fotografie, 24 x 18 cm. © Architekturzentrum Wien, Photo archive Margherita Spiluttini 

Peter Panholzer, Neue Mittelschule in Weiz (Stmk.), späte 1960er. © Peter Panholzer, Archive Helga Mangel

Werner Feiersinger, Neue Mittelschule in Weiz (Stmk.), 2022. © Werner Feiersinger 

Werner Feiersinger, Bundesschulzentrum Wörgl (Tirol)  2022. © Werner Feiersinger 

Werner Feiersinger, Wohnhausanlage Gerasdorfer Straße, Wien, 2022. © Werner Feiersinger 

Ausstellungsansichten: © Simon Veres




 




BLACK PAGES 01–100

Ausstellungsdauer: 
23.03.2022–31.07.2022 

Öffnungszeiten: 
Mi–So, 12.00–18.00 Uhr
Fr, 12.00–20.00 Uhr 


BLACK PAGES ist ein Artist Fanzine, das mit der Herausgabe von 100 Ausgaben nach 13 Jahren zu einem Abschluss kommt. Franz Josefs Kai 3, Wien I. Raum für zeitgenössische Kunst würdigt mit der Ausstellung BLACK PAGES 01–100 dieses bemerkenswerte, 2009 von Christoph Meier (*1980), Ute Müller (*1978) und Nick Oberthaler (*1981) in Wien gegründete Publikationsprojekt in Form einer raumgreifenden Installation. Unter dem Titel BACK STAGE werden während der Ausstellungsdauer in einer Reihe von Live-Talks, improvisierten Konzerten und Performances die sozialen und diskursiven Dynamiken aktiviert, die für das Projekt von Anfang an wesentlich waren. 

BACK STAGE #01: Fr., 9. April 2022, 19.00 – 22.00
Anna Ebner-Quadri von …and the editions (Wien), Brigitte Huck, Kuratorin und Kunstkritikerin (Wien), Thomas Geiger, Künstler und Verleger (Wien), Robert Jelinek, Künstler und Herausgeber (Wien) im Gespräch über das Publizieren und Publikationen im Kontext von künstlerischer Produktionund sozialem Austausch.
 

BACK STAGE #02: Fr., 6. Mai 2022, 19.00 – 22.00
Hans Schabus, Künstler und Professor für Skulptur & Raum, Universität für angewandte Kunst Wien, Pepo Salazar, Künstler (Paris) und Pierre Olivier Arnaud, Künstler und künstlerischer Leiter des Ausstellungsraums La Salle de bains (Lyon) diskutieren über einen erweiterten Raumbegriff im Kontext künstlerischer Handlungsfelder.
 

BACK STAGE #03: Fr., 20. Mai 2022, 19.00 – 22.00
Sophie Nys, Künstlerin (Brüssel), Boy Vereecken, Art Director (Brüssel), Titania Seidl und Lukas Thaler, KünstlerInnen und GründerInnen des Ausstellungsraums MAUVE (Wien) über Aufmersamkeit in der Krise und die Rolle von Grafikdesign und künstlerischen Publikationen.


BACK STAGE #04: Fr., 10. Juni 2022, 19.00 – 22.00
PERFORMANCE NIGHT
Nicolas Jasmin, "STUDY No. 20 (NOTHING BUT) FLOWERS)"
Barbara Kapusta, "Poem of U"
Josefs Dabernig, "Gas station and petrol statistics for STEYR FIAT CROMA 154 i.e., 22 05 1995 – 27 07 2000" (mit Christoph Meier).


BACK STAGE #05: Fr., 1. Juli 2022, 19.00 – 22.00 
Pushing the Boundaries of Photography

Ein Gespräch zwischen Marina Faust (Künstlerin, Wien & Paris) und B. Ingrid Olson (Künstlerin, Chicago)


BACK STAGE #06: Fr., 15. Juli, ab 19.00 Uhr
Finissage mit Performance, Konzert und DJ
Roland Rauschmeier, "Akt eine Treppe hinabstürzend Nr. 1" (Performance)
Plot Toy, Konzert: Artjom "Funny Place"
Michael Gumhold aka elchicofritto


 
BLACK PAGES versteht sich als Ausstellungsraum in gedruckter Form. Dieser Leitgedanke erfährt in der Ausstellung eine Übersetzung ins Dreidimensionale. BLACK PAGES 01–100 ist als Parcours durch die ästhetischen Parameter des Artzines konzipiert und gibt Einblick in die unterschiedlichen künstlerischen Praxen in Bezug auf das Ausstellen im Publikationsformat. Die einzelnen Ausgaben, jeweils von einer Künstlerposition gestaltet, erschienen in einer Auflage von 300 Exemplaren, im DIN-A5-Format mit einem 16seitigen Heftkern in Schwarzweiß und waren, einem demokratischen Prinzip folgend, mit dem Vornamen der Künstler*in betitelt. 
 
BLACK PAGES 01–100 macht den experimentellen Spielraum deutlich, den das Artzine als Medium des Präsentierens, Repräsentierens und Dokumentierens bot. Die beteiligten Künstler*innen sahen BLACK PAGES vielfach als Möglichkeit des visuellen Storytellings, als Medium, in dem sich Fotografie, Film, Performance, (Comic-)Zeichnung, Objektkunst und Malerei ebenso entfalten konnten wie sprachbasierte Kunst, theoretische Reflexionen und Poesie. Die einzelnen Ausgaben sind in der Ausstellung nicht nur Gegenstand der inhaltlichen Auseinandersetzung, sondern selbst gestalterisches Element. Ihre Anordnung im Raum erzeugt eine rhythmische Struktur, die an musikalische Notationen denken lässt.
 
Die Gestaltungsprinzipien von BLACK PAGES spiegeln sich innerhalb der Ausstellung auf verschiedenen Ebenen wider. Wie ein Echo der Vornamen auf den Heftcovern wirken etwa die Namen Franz und Josef an den Glasfassaden der Front und der Rückseite des Franz Josefs Kai 3. Beim Betreten einzelner Räume, denen durch gelbes Monofrequenzlicht jegliche Farbgebung entzogen scheint, fühlt man sich inmitten des schwarzweißen Heftkerns. Im zentralen, glasüberdachten Raum erzeugen von Josef Hoffmann 1910 entworfene Lederfauteuils eine ungezwungene Clubatmosphäre.

BLACK PAGES ist u.a. in folgenden Institutionen, Bibliotheken und Sammlungen vertreten: MACBA, Barcelona, Les  Abattoirs, Musée – Frac Occitanie Toulouse, Le cabinet du livre d’artiste, Rennes, mumok – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Belvedere 21, Wien, Albertina, Wien, Sammlung der Stadt Wien, Bibliothek der
Universität für angewandte Kunst Wien. In der Vergangenheit war BLACK PAGES u.a. Gegenstand einer Ausstellung im Kabinett des Salzburger Kunstvereins (2018) und im Kunstverein Bielefeld (2020/21). BLACK PAGES 01100 zeigt das Artist Fanzine erstmals in seiner Gesamtheit in Form eines raumgreifenden, künstlerischen Konzepts. 

Künstler*innen:
#01
TOBY - Toby Ziegler (*1972, UK)
#02
ANDREA - Andrea Witzmann (*1970, AT)
#03
HUGO - Hugo Canoilas (*1977, PT)
#04
MICHAEL - Michael Gumhold (*1978, AT)
#05
CONSTANZE - Constanze Schweiger (*1970, AT)
#06
FLORA - Flora Neuwirth (*1971, AT)
#07
BEN - Ben Washington (*1981, UK)
#08
AURÉLIEN - Aurélien Porte (*1981, FR)
#09
URSULA MARIA - Ursula Maria Probst (*1975, AT)
#10
CHRISTOPH - Christoph Bruckner (*1975, AT)
#11
ROLAND - Roland Rauschmeier (*1974, DE)
#12
NATALIE - Natalie Czech (*1976, DE)
#13
GUILLAUME & SASHA - Guillaume & Sasha Pinard (*1971 & *2004, FR)
#14
JANNIS - Jannis Varelas (*1977, GR)
#15
SIGGI - Siggi Hofer (*1970, IT)
#16
LORNA - Lorna Macintyre (*1977, UK)
#17
EZARA & RAINER - Ezara & Rainer Spangl (*1979 & *1977, AT)
#18
ALOÏS - Aloïs Godinat (*1978, CH)
#19
ALEXANDRA - Alexandra Leykauf (*1976, DE)
#20
UDO - Udo Bohnenberger (*1969, DE)
#21
THOMAS - Thomas Kratz (*1972, DE)
#22
LAWRENCE - Lawrence Weiner (*1942 – † 2021, US)
#23
SVENJA - Svenja Deininger (*1974, AT)
#24
SUNAH - Sunah Choi (*1968, KR)
#25
LUCIE - Lucie Stahl (*1977, DE)
#26
SALVATORE - Salvatore Viviano (*1980, IT)
#27
KARL & LINDA - Karl Karner & Linda Samaraweerová (*1974 & *1977, AT)
#28
JONATHAN - Jonathan Binet (*1984, FR)
#29
MEKHITAR - Mekhitar Garabedian (*1977, SY)
#30
JAKOB & MARKUS - Jakob Lena Knebl & Markus Hausleitner (*1970 & n. a., AT)
#31
KRIS - Kris Lemsalu (*1985, EST)
#32
HERWIG - Herwig Weiser (*1969, AT)
#33
THEA - Thea Djordjadze (*1971, GEO)
#34
KLAUS - Klaus Schuster (*1964, AT)
#35
NOËLE - Noële Ody (*1982, DE)
#36
ASTRID - Astrid Wagner (*1982, DE)
#37
LUTZ - Lutz Braun (*1976, DE)
#38
ROBERT - Robert Jelinek (*1967, CZ)
#39
KLAUS - Klaus Weber (*1967, DE)
#40
GERWALD - Gerwald Rockenschaub (*1952, AT)
#41
MANUEL - Manuel Burgener (*1978, CH)
#42
NICO - Nico Vascellari (*1976, IT)
#43
SONIA - Sonia Almeida (*1978, PT)
#44
HANS - Hans Schabus (*1970, AT)
#45
INGEBORG - Ingeborg Strobl (*1949 – † 2017, AT)
#46
FLAVIEN - Jean-Pascal Flavien (*1971, FR)
#47
ANNA - Anna Hofbauer (*1981, AT)
#48
DINO - Dino Zrnec (*1983, HR)
#49
NICOLA - Nicola Pecoraro (*1978, IT)
#50
SARAH - Sarah Lucas (*1962, UK)
#51
CHRISTIAN - Christian Kosmas Mayer (*1976, DE)
#52
LISA - Lisa Holzer (*1971, AT)
#53
TONI - Toni Schmale (*1980, DE)
#54
HEINRICH - Heinrich Dunst (*1955, AT)
#55
ADRIANA - Adriana Lara (*1978, MX)
#56
HAYLEY - Hayley Tompkins (*1971, UK)
#57
REBECCA - Rebecca Morris (*1969, US)
#58
KATE - Kate Levant (*1983, US)
#59
LISA - Francis (Lisa) Ruyter (*1968, US)
#60
ZIN - Zin Taylor (*1978, CA)
#61
OTTO - Otto Zitko (*1959, AT)
#62
PHILIPP - Philipp Fleischmann (*1985, AT)
#63
OLIVER - Oliver Payne (*1977, UK)
#64
SOPHIE - Sophie Nys (*1974, BE)
#65
SAMUEL - Samuel Richardot (*1982, FR)
#66
CÄCILIA - Cäcilia Brown (*1983, FR)
#67
BENJAMIN - Benjamin Hirte (*1980, DE)
#68
BARBARA - Barbara Kapusta (*1983, AT)
#69
MARIUS - Marius Engh (*1974, NO)
#70
WILFRID - Wilfrid Almendra (*1972, PT)
#71
PEPO - Pepo Salazar (*1972, ES)
#72
JOSEF - Josef Zekoff (*1977, AT)
#73
JOSEF - Josef Dabernig (*1956, AT)
#74
LONE - Lone Haugaard Madsen (*1974, DK)
#75
HEIMO - Heimo Zobernig (*1958, AT)
#76
THEA - Thea Moeller (*1985, DE)
#77
TITANIA - Titania Seidl (*1988, AT)
#78
ANNA - Anna Ostoya (*1978, PL)
#79
PIOTR - Piotr Łakomy (*1983, PL)
#80
HEINE - Heine Thorhauge Mathiasen (*1982 DK)
#81
MELANIE - Melanie Ebenhoch (*1985, AT)
#82
STEINAR - Steinar Haga Kristensen (*1980, NO)
#83
SANDRA - Sandra Vaka Olsen (*1980, NO)
#84
GENE - Gene Beery (*1937, US)
#85
LUKAS - Lukas Thaler (*1989, AT)
#86
YUI - Yui Yaegashi (*1985, JP)
#87
MASAYA - Masaya Chiba (*1980, JP)
#88
SARAH - Sarah Ortmeyer (*1980, DE)
#89
GEORG - Georg Petermichl (*1980, AT)
#90
JASON - Jason Dodge (*1969, US)
#91
BIRKE - Birke Gorm (*1986, DE)
#92
JOANNE - Joanne Greenbaum (*1953, US)
#93
B. INGRID - B. Ingrid Olson (*1987, US)
#94
FLORIAN - Florian Pumhösl (*1971, AT)
#95
NICOLAS - Nicolas Jasmin (*1967, FR)
#96
MIKE - Michael E. Smith (*1977, US)
#97
SHARIF - Abdul Sharif Baruwa (*1975, UK)
#98
JUAN - Juan Francisco Vera (*1996, ARG)
#99
CLEMENT - Clément Rodzielski (*1979, FR)
#100
INGA - Inga Danysz (*1990, PL)