2015

YOUNG AMERICANS



im Rahmen der VIENNAARTWEEK
16. bis 30. November 2015

ÖFFNUNGSZEITEN
MO–FR 10–20 Uhr, SA+SO 12–18 Uhr

ERÖFFNUNG
16.11. 2015, 17 Uhr


Mit Blick auf den schnellen Wandel unserer Zeit, auf Internet und Neue Medien versammelt die Ausstellung Werke von acht Vertretern der jüngeren US-amerikanischen Künstlergeneration. Als Digital Natives mit Bezug zum Post-Pop und Postminimalismus aufgewachsen, zeigen sie ihre Vorstellungen von Installation, Fotografie und Videokunst. Sie alle wenden – in unterschiedlicher künstlerischer Form – digitale Technologien an der Schwelle zur neuen Medienkunst an.

TEILNEHMER
Petra Cortright (geb. 1986)
Luis Gispert (geb. 1972)
Alex Ito (geb. 1991)
Ken Okiishi (geb. 1978)
Timur Si-Qin (geb. 1984)
Carter Mull (geb. 1977)
Ryan Trecartin (geb. 1981)
Kaari Upson (geb. 1972)

KURATOR
Cornelis van Almsick

ORGANISATION
Irene Gludowacz

ORT
Franz-Josefs-Kai 3, 1010 Wien



PRESSEMELDUNGEN
KubaParis – Zeitschrift für junge Kunst
Ö1 Kultur
artnet news

AUSSTELLUNGSTEXT (englisch)
YA-Text

WERKLISTE
YA-Werkliste

LEBENSLÄUFE
YA-CVs

PRESSEMATERIAL DOWNLOAD
http://we.tl/6b4RZtRBC0
Bitte immer auf die Angabe der Fotocredits achten!
Fotocredits

 
LIFTING THE CURTAIN. Central European Architectural Networks 



im Rahmen des 50-Jahr-Jubiläums der Österreichischen Gesellschaft für Architektur (ÖGFA)
9. April bis 5. Mai 2015
ERÖFFNUNG
8. 4. 2015, 19 Uhr

Die Ausstellung Lifting the Curtain. Central European Architectural Networks ist eine Kooperation von sechs Kunst- und Architekturinstitutionen aus Polen, Tschechien, Kroatien, Ungarn und Österreich. 2014 wurde sie mit großem Erfolg als Kollateral-Event im Rahmen der Architekturbiennale in Venedig gezeigt,. Als Wanderausstellung konzipiert, wird sie 2015 als erste Station nach der Biennale von der Österreichischen Gesellschaft für Architektur (ÖGFA) im Angewandte Innovation Lab AIL der Universität für angewandte Kunst am Franz-Josefs-Kai 3 gezeigt.

Die Ausstellung zeigt, gegliedert in die sechs Kapitel Experimente / Experiments, Transfers, Forschung / Research, Begegnungen / Encounters, Kollektive / Collectives und Öffentlichkeiten / Publics, Fallbeispiele für grenzüberschreitende Zusammenarbeit vom Ende des Ersten Weltkriegs bis zum Fall des Eisernen Vorhangs in Österreich, Ungarn, Polen, der ehemaligen Tschechoslowakei (heute Tschechische und Slowakische Republik), Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro und Mazedonien (den Nachfolgestaaten Jugoslawiens), mit Bezügen und Kontinuitäten bis in die Gegenwart. Dabei geht es weniger um einzelne Architekten und Meisterwerke als vielmehr um die Nachzeichnung internationaler Netzwerke von Menschen, Ideen, Institutionen und Technologien.

Ein Schwerpunkt ist die auch durch Wissenstransfer ermöglichte Durchlässigkeit des "Eisernen Vorhangs"; für die sozialistischen Länder war dabei der Technologieexport der großen staatlichen Baubüros der Nachkriegsjahrzehnte zentral. Für Österreich ist ein Beispiel das persönliche Netzwerk von Adolf Loos, ein weiteres die Vernetzung von Josef Frank und seinen Studenten an der Kunstgewerbeschule, außerdem die von Carl Auböck und Roland Rainer mit amerikanischer Unterstützung konzipierte Fertighaussiedlung Veitingergasse und schließlich die Kontakte der Arbeitsgruppe 4 und der Österreichischen Gesellschaft für Architektur zur Tschechoslowakei, Bulgarien und der Sowjetunion in den 1960er Jahren. Eine gemeinsame Fallstudie aller beteiligten Länder befasst sich mit den Repäsentationen auf der Weltausstellung Brüssel 1958 – Österreich baute damals einen von Karl Schwanzer entworfenen Pavillon, das heute in Wien stehende 21er-Haus.

In ihrem Jubiläumsjahr knüpft die ÖGFA damit an ihre jahrzehntelange Beschäftigung mit der österreichischen Moderne im europäischen Kontext an. Von Beginn an machte sie sich um die Wiederentdeckung vertriebener ArchitektInnen verdient. So war 1965 die erste öffentliche ÖGFA-Veranstaltung die erste Ausstellung zu Josef Frank. Während des Kalten Krieges organisierte die ÖGFA jenseits parteipolitischer Vereinnahmung Exkursionen in Länder des Ostblocks und pflegte vielfältige Kontakte mit dortigen Fachleuten. Sie trug so selbst zur Überwindung politischer und kultureller Grenzen bei. In diesem Sinne möchte auch die Ausstellung sowohl die Architekturgeschichte Mitteleuropas neu betrachten als auch heutige Netzwerke beleben.

Das Projekt Lifting the Curtain. Central European Architectural Networks wurde initiiert vom Architekturnetzwerk TRACE, organisiert von der Polish Modern Art Foundation (PMAF) und kuratiert von Sarmen Beglarian (Polish Modern Art Foundation, Warschau), Piotr Bujas (TRACE), Igor Kovačević (CCEA, Prag), Iris Meder (ÖGFA, Wien), Maroje Mrduljaš (Platforma 9,81, Zagreb/Split) und Samu Szemerey (KÉK, Budapest).


Ausstellungsarchitektur: Małgorzata Kuciewicz, Monika Konrad, Simone de Iacobis
Ausstellungsgrafik: Jakub Jezierski
Organisation Wien: Iris Meder, Gabriele Ruff
Zur Ausstellung erscheint im Verlag müry salzmann ein Katalog in deutscher Sprache mit englischsprachigen Zusammenfassungen.

Redaktion und Herausgeberinnen: Iris Meder, Gabriele Ruff, Suzanne Kříženecký, Azra Charbonnier mit den kuratierenden Organisationen.
Grafische Gestaltung: Jakub Jezierski.

Mit Unterstützung von FRANZ JOSEFS KAI 3, dem AIL (Angewandte Innovation Lab) der Universität für angewandte Kunst, dem Bundeskanzleramt Österreich / Kunstsektion, dem Österreichischen Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres and der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung.

WEBSITES
http://www.oegfa.at
http://www.ce-arch.net

EINLADUNG
Einladung pdf


ORT
Franz-Josefs-Kai 3, 1010 Wien

ERÖFFNUNG
8. 4. 2015, 19 Uhr

LAUFZEIT
9. April bis 5. Mai 2015

ÖFFNUNGSZEITEN
Mo–Fr 11–20 Uhr, Sa 11–18 Uhr


BEGLEITVERANSTALTUNGEN
Kuratorinnenführung
Fr., 10. 4. 2015, 16 Uhr

Podiumsdiskussion Architekturnetzwerke in Mitteleuropa
Do., 23. 3. 2015, 18 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Architektur der Universität für angewandte Kunst und dem Angewandte Innovation Lab geht die ÖGFA der Frage nach, welchen Stellenwert Architekturnetzwerke in Mitteleuropa im Verlauf des 20. Jahrhunderts hatten, gegenwärtig haben und in Zukunft haben werden.
Einführung: Matthias Boeckl
Moderation: Iris Meder
Podium: Marie-Therese Harnoncourt, Friedrich Kurrent, Kristina Schinegger, Jan Tabor

 
ELSEWHERE. OBSERVATIONS ON ISLANDS 




17. Januar bis 15. Februar 2015


MO–FR 11:00–20:00 Uhr

ERÖFFNUNG:
Freitag, 16. Januar 2015, 19:00 Uhr

FÜHRUNGEN und TALKS:
MI 19:00-21:00 Uhr und SA 17:00-19:00 Uhr
Weitere Termine nach persönlicher Vereinbarung

ARTIST TALK und FINISSAGE: 


Samstag, 14. Februar 2015, 17:00 Uhr

Andreas Duscha
In Kooperation mit Fink & Kotzian Weinbau
feat. der schweizer
ELSEWHERE-finissage pdf


BILDMATERIAL und AUSSTELLUNGSTEXTE zum Download

PRESSE
daily lazy
derstandard pdf
artmagazine pdf
wienerzeitung pdf
falter pdf



I have been here before, but when or how I cannot tell *



Bei dem Versuch das „Inselhafte“ der Insel zu beschreiben wird meist die Gesamtheit kultureller Inselvorstellungen geradezu klischeehaft vereint. Von einer konkreten geografischen Verortung befreit wird die Idee der Insel zur Projektionsfläche: ihre Isolation bewirkt eine Verunsicherung ihrer Wirklichkeit, in der temporären Überlagerung des Ersehnten mit der Realität liegt die Insel. Als gedachtes Eiland erscheint sie archaisch, anarchisch und wird zur Behauptung der eigenen Autarkie in einer immer vereinnahmender werdenden Welt. Als zeitlose Utopie ist die Insel Symbolort für Zivilisationskritik und trägt das Potenzial der Erneuerung, des Rückzugs und das Risiko des Scheiterns am Menschsein gleichermaßen in sich. Dabei bezieht sich die Insel doch immer auf ein anderes, ein reales oder gedachtes „Festland“, und wird gerade durch diese Polarität definiert: Das Insulare wird zu einem Paradigma der Offenheit, der Pluralität und der relationalen Idee eines „Anderswo“.

Die Gruppenausstellung ELSEWHERE. Observations on Islands inkludiert Arbeiten internationaler Künstler und Künstlerinnen verschiedener Generationen. Die Ausstellung ist als Exposé einer Studie über Insularität und ihre mannigfaltigen Manifestationen im kulturellen Inselimago konzipiert: Eine erste, subjektive Betrachtung als heterogene wie vielschichtig verwobene Zusammenschau möglicher Inseln.



Julieta Aranda (MEX)
Tacita Dean (UK)
Edith Dekyndt (BE)
Andreas Duscha (DE)
Ane Mette Hol (NO)
Rodney Graham (CAN)
Sven Johne (DE)
Adrien Missika (FR)
Thomas Mulcaire (ZA)

Christodoulos Panayiotou (CY)
Björn Segschneider (DE)
Christoph Weber (AT)
Seth Weiner (USA)

Kuratorin: Marlies Wirth

Konzept: Marlies Wirth und Andreas Duscha

Das Plakat (ed. 75) wurde anlässlich der Ausstellung von dem Künstler Andreas Duscha gestaltet. Durch die Technik – Cyanotypie und Siebdruck – ist jede Arbeit ein Unikat, das die Ausstellungsthematik über Form und Inhalt reflektiert.

Grafik: Jürgen Bauer


* I have been here before,

But when or how I cannot tell:

I know the grass beyond the door,

The sweet keen smell,

The sighing sound,
the lights around the 
shore.





aus: Dante Gabriel Rossetti

zitiert von Jorge Luis Borges im Prolog zu Morels Erfindung (1940) von Adolfo Bioy Casaress


Besonderer Dank an: 



FRANZ JOSEFS KAI 3 www.franzjosefskai3.com

Foto Leutner www.fotoleutner.at

Viennaprint www.viennaprint.at

AIL – Angewandte Innovation Laboratory www.ailab.at

BAWAG P.S.K. Contemporary www.bawagpsk.com

Kunsttrans www.kunsttrans.com

Weingut Bründlmayer www.bruendlmayer.com

Wittmann www.wittmann.at

Mexikanische Botschaft in Österreich http://embamex.sre.gob.mx/austria

und allen Leihgebern


Friedrich Christian Flick Collection, Berlin 

Privatsammlungen, Berlin 

Privatsammlung, Brüssel