Ausstellungsraum

FRANZ JOSEFS KAI 3 ist ein Ausstellungsraum im 1. Bezirk in Wien. Die architektonisch herausragenden Erdgeschoß- und Souterrainräume direkt am Donaukanal bieten auf mehreren Ebenen insgesamt 600 m² Ausstellungsflächen, die durch großzügige Öffnungen über hervorragendes Licht verfügen. Die Raumaufteilung und zwei verschiedene Zugänge auf Straßenniveau (Franz Josefs Kai / Wiesingerstraße) erlauben ein hohes Maß an Flexibilität.

Im Jahr 2010 durch das renommierte Wiener Architekturbüro propeller z, im Auftrag der Hauseigentümer Christian und Franziska Hausmaninger, vollständig neu gestaltet, wurden die Räumlichkeiten von 2010 bis 2013 für die Ausstellungstätigkeit der BAWAG P.S.K. Contemporary und seit Januar 2014, für unabhängige Projekte genutzt. In dieser Zeit wurde der Ort durch ein hochwertiges, auch international ausgerichtetes Programm von Einzel- und Gruppenausstellungen, unter anderem mit Hans Peter Feldmann, Sonia Leimer, Erik van Lieshout, Clegg & Guttmann, Michaël Borremans , Ragnar Kjartansson, Phyllida Barlow, Monika Grzymala, Katie Paterson, Heidrun Holzfeind bekannt gemacht, wobei häufig die architektonische Qualität der Räume und ihre Eignung für Ausstellungszwecke hervorgehoben wurden.

Im Sommer 2014 übernahm die Universität für Angewandte Kunst die Räumlichkeiten. Die Universität nutzte den Standort als Basis für die Aktivitäten des Angewandte Innovation Lab, einer Kommunikationsplattform für Forschung und Wissenstransfer in Kunst, Design, Wissenschaft und Technologie mit ausländischen Partneruniversitäten sowie für Ausstellungen von Absolventinnen, Lehrenden und Kooperationspartnern. 

Seit Oktober 2021 befindet sich an diesem Ort mit Franz Josefs Kai 3, Wien I. Raum für zeitgenössische Kunst eine nicht kommerzielle Institution, in der sich eine kontinuierliche Ausstellungstätigkeit, künstlerische Produktion und fächerübergreifender Diskurs verschränken. Die Programmatik orientiert sich an der Heterogenität und Diversität zeitgenössischer Kunstproduktion, steht allen Medien und Disziplinen der bildenden Kunst offen. Ein Schwerpunkt liegt in Kooperationen mit lokalen und internationalen Institutionen. Ziel ist es, die architektonische Beschaffenheit der Ausstellungsräumlichkeiten und deren Potenzial neu zu denken und die Geschichte des Ortes aufzuarbeiten. Derzeit wird auch am Aufbau einer Präsenzbibliothek und eines Austellungsrarchivs gearbeitet, deren Zugang und Benutzung – wie der Besuch der Ausstellung und die Teilnahme an Diskursveranstaltungen und Führungen – kostenlos ist. 





Näheres zur Architektur

 
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